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Das ist der Blog "Schutz und Sicherheit"


Was ist der Unterschied zwischen Schutz und Sicherheit?
Anders als im angloamerikanischen Sprachraum, wird im Deutschen normalerweise nicht zwischen den beiden Themen Security („Angriffssicherheit“) und Safety („Betriebssicherheit“) unterschieden. Beide Begriffe werden stattdessen allgemein unter „Sicherheit“ zusammengefasst. Während „Safety“ den Schutz der Umgebung vor einem Objekt, also eine Art Isolation beschreibt, handelt es sich bei „Security“ um den Schutz des Objektes vor der Umgebung, d. h. die Immunität.
Das heißt in einem Sicherheitskonzept sind die Anforderungen zu spezifizieren. Eine „Safety“ - Anforderung wäre zum Beispiel die Gewährleistung eines möglichst gefahrlosen Flucht- und Rettungsweges für Betroffene, beziehungsweise hilfeleistende Kräfte, während Forderungen zur Vermeidung einer unberechtigten Nutzung der Tür im Normalbetrieb dem Bereich „Security“ zuzuordnen sind.

Schutz
Als Schutz wird eine Aktion oder eine Vorkehrung gegen eine Bedrohung, gegen eine Unsicherheit oder mögliche unangenehme Ereignisse bezeichnet. Das Wort kommt von schützen - vor etwas bewahren, hüten oder verteidigen. Den Schutz gibt es schon solange, wie es Leben gibt.
Das Leben ist schon immer bestrebt gewesen, seine Art zu schützen. Sei es das es Verteidigungswaffen entwickelte oder das sich Mütter schützend vor ihr Kinder stellen.  Der Schutz hat aus diesen Gründen einen viel höheren Stellenwert im Denken des Menschen als die Sicherheit.
So werden Schutzzonen geschaffen (Gartenzaun, Werkgelände usw.) um das Leben sicher zu gestalten.
Denn es gibt viele Bedrohungen und Gefahren. Die einen kommen mit Bedrohungstheorien, die anderen mit Untergangsszenarien und Sie als Mitarbeiter mitten drin. Da kommt wieder schnell der Schutzgedanke auf. Ich will nicht mehr, baut eine Mauer darum und wir haben Ruhe. Aber haben Sie wirklich Ruhe?
Vor 53 Jahren wurde begonnen, im Namen der Sicherheit,  einen ganzen Völkerblock durch einen Eisernen Vorhang von einem anderem Block zu schützten.
Das Ende kam aus Ungarn. Da wurde 1989 ein kleines Loch in den Vorhang gebrannt und er fiel zusammen wie eine durchgerostete Keksdose.
Auf einmal stand allen die Welt offen. Was dann geschah, war das aufkommen von Neid und Missgunst.
Arbeitswelten brachen zusammen und es kam der Konkurrenzgedanke in das Bewusstsein von allen. Die geschützten Märkte brachen aber genauso zusammen wie der Vorhang und viele aus Ost und West wünschten sich, die alte Sicherheit zurück.    

Sicherheit
Anders als Wikipedia, gehe ich davon aus, dass es denn Begriff Sicherheit schon seit einigen tausend Jahren gibt. Er begann sich mit der Einführung von Versicherungen und Gesetzen zu etablieren.
Erste Beweise von Haftpflichtversicherungen fand man 1792 bis 1750 vor unserer Zeitrechnung unter dem damals herrschenden König Hammurabi im alten Babylon (Codex Hammurabi).
Dort haftete der Baumeister für seinen Bau. Also baute er nicht überall, wo der Bauherr es wollte.
Denn durch die Haftung für Sicherheit, verlagert sich die Haltung der Menschen zueinander. Denn um eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten sind Leistungen vertraglich vereinbart worden. Dieser Vertrag ist die Grundvoraussetzung um Leistungen bei Nichterfüllung in Anspruch zu nehmen. Bei Vertragsverstoß kann die Leistung schlicht verweigert werden.

Gehen wir in die Jetztzeit. Da haben wir immer noch die gleichen Probleme wie es diese schon zur Industrialisierung gab.
Es gibt viele Formen der Sicherheit, hier sind einige Beispiele:

  • Individuelle Sicherheit

  • Kollektive Sicherheit

  • Wirtschaftliche Sicherheit

  • Technische und

  • zwischenmenschliche Sicherheit

  • Wenn Sicherheit in eine technische Einrichtung hineinkonzipiert, hineingeplant, hineinentwickelt und hineingebaut ist, dann muss sie bei der Nutzung dieser Einrichtung eingehalten und fortgesetzt überwacht werden. Idee, Planung, Betrieb und Aufsicht gehören zusammen. So die Rechtssprechung.

    Sicherheit als gesellschaftliche Aufgabe
    Eine Gesellschaft entwickelt sich und besteht aus Regeln. Darum haben Regeln für die Gemeinschaft, einen hohen Stellenwert und sie verkörpern Sicherheit. Die gesellschaftlichen Regeln gehen meist über das Recht  des Individuums hinaus.
    Das auch durch diese Regeln, das Individuum geschützt wird, ist eigentlich nur ein Nebenprodukt. Das Individuum entspricht dann der Masse der Vertreter, die die Gesellschaft führen und die Regeln erlassen.
    Die Unternehmer sagen, wir brauchen Informationen und gute Mitarbeiter. Die Mitarbeiter sagen, wir möchten mehr Geld und ein besseres Leben. Jetzt sollte der Staat alle Wünsche berücksichtigen und er darf auch die eigenen Wünsche nicht vergessen, um eine gute Führung darzustellen.
    Damit steht fest, dass es nicht nur Unternehmen, sondern noch andere Mitbewerber um das Wissen und die Mitarbeiter gibt.
    So sind Behörden, Militär oder gemeinnützige Organisationen sehr daran interessiert, dass sie auch die entsprechenden Informationen und gute Mitarbeiter erhalten.

    Um eine gute Position, um die Mitarbeiter und Informationen zu haben, werden alle möglichen und unmöglichen Register gezogen.

    Da beginnt wieder der Schutz und die Sicherheit zu wirken. Es müssen Aufgaben entsprechend definiert werden.
    Selbst wenn die Aufgaben im Rahmen des Sicherheitsprozesses an Personen oder Organisationseinheiten delegiert werden, verbleibt die Gesamtverantwortung für den Schutz und die Sicherheit immer bei der Führungsebene.
    Es muss immer beschrieben werden, für welche Bereiche die Schutzmaßnahmen gelten und wer die Sicherheitsmaßnahmen umsetzen soll. Wichtig ist auch, dass die betrachteten Aufgaben und Geschäftsprozesse im Geltungsbereich komplett enthalten sind. Die Schutz- und Sicherheitsziele sind festzulegen, abzustimmen und zu dokumentieren.
    Diese Ziele dienen als Grundlage für die Erstellung der Leitlinie. Die Leitungsebene muss allen Mitarbeitern aufzeigen, dass die Sicherheitsleitlinie von ihr getragen und durchgesetzt wird. Ebenso muss es Leitaussagen zur Erfolgskontrolle geben. Es müssen auch entsprechende Personen benannt und geschult werden.

    Schutz sagt, was wir schützen wollen. Sicherheit sagt, wer für was verantwortlich ist und welche Maßnahmen durchzuführen sind (zum Beispiel ArbSchG und ASiG).

    Wenn Sie Hilfe, individuelle Handlungsanweisungen oder weiterführende Informationen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

    Wir bieten: Beratungsleistungen
    QSS-Beratung
    Seminare zum Thema QSS
    Gefährdungsanalyse

    Erstellt am: 26.09.2014

    Quellen der Recherche


    http://www.deutsche-sozialversicherung.de/de/wegweiser/einfuehrung.html
    http://7201491.invedaweb.de/geschichte.versicherung.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit

    https://www.vdi.de/technik/fachthemen/technische-sicherheit/

    https://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/gbg_dateien/Qualit%E4tsmerkmal%20Technische%20Sicherheit%20-%20%20deutsch.pdf

    http://www.koeblergerhard.de/Fontes/CodexHammurapi_de.htm

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schutz

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